Dynamische Stromtarife geben den Börsenpreis stundengenau an dich weiter. Klingt riskant — ist aber planbar, wenn man zwei Dinge versteht.
An einem normalen Tag liegt der Unterschied zwischen billigster und teuerster Stunde oft bei 10 bis 25 ct/kWh. Mittags (Solar-Überschuss im Netz) und nachts ist Strom billig, morgens und abends teuer. Wer Verbrauch verschieben kann — Spülmaschine, Waschmaschine, E-Auto, Speicher — kassiert diese Differenz.
Niemand schaut jeden Tag auf Preiskurven. Der Hebel kommt erst mit Automatisierung: Home Assistant liest die Preise von morgen und schaltet Verbraucher und Speicher von selbst in die günstigen Stunden. Wie das konkret läuft, steht im Artikel Dynamischer Tarif + Home Assistant.
| Situation | Lohnt sich? |
|---|---|
| Nur Grundlast, nichts verschiebbar | kaum — wenige €/Monat |
| Verschiebbare Geräte (Waschen, Spülen, Boiler) | spürbar |
| + Speicher / Balkonkraftwerk mit Steuerung | deutlich — Akku kauft billig, liefert teuer |
| + E-Auto | am größten |
Erst mit einem Anbieter, der den Börsenpreis stundengenau weitergibt, entsteht die Spanne, die du nutzen kannst. Seit 2025 muss jeder Versorger einen dynamischen Tarif anbieten — die Anbieter unterscheiden sich aber in App, Gebühr und Smart-Home-Anbindung.
Strom zum stündlichen Börsenpreis, App zeigt die günstigen Stunden im Voraus, Smart-Home-Anbindung inklusive — genau die Basis für die Automatik aus diesem Blog.
Tibber ansehen →Konkret nachgebaut: Anker Solarbank mit dynamischem Tarif automatisieren (Home Assistant) — Grundprinzip, Entscheidungstabelle und die drei Stolperfallen. Die laufenden Messwerte stehen im Wochenreport.
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